Lasst euch von dem ganzen Hype nicht verrückt machen. Alle tun immer so, als wäre T-Rex ein untragbares Monster, was aber nur daran liegt, dass die Leute ihn auf Papierstreifen sprühen und sofort in Panik geraten. Auf der warmen Haut ist das eine komplett andere Welt. Ich hatte selbst erst Respekt davor ihn zu sprühen, aber er ist überhaupt nicht so brutal. Ja, er startet rauchig, aber das ist absolut kein stumpfes Lagerfeuer. Das dunkle, rauchige Holz wird direkt von einer würzigen, fast kühlen Frische durchschnitten das macht die Mischung aus Neroli, Muskat und Lorbeerblatt. Wenn man dem Duft dann etwas Zeit gibt, kommen aus dieser Asche auf einmal wunderschöne, frische Blumen und etwas leicht Fruchtiges durch den Osmanthus zum Vorschein, der dem Ganzen auch eine ganz feine Leder-Nuance gibt. Es riecht im Grunde exakt so, als würde man im kalten Winter an Nadelbäumen spazieren gehen, die gerade ihr hartes Harz abwerfen. In der Nachbarschaft schmeißen die Leute ihre Öfen an, dieser holzige Rauch zieht einem leicht entgegen und genau unter diesem Schnee und Rauch versucht auf einmal das Blumenbeet der älteren Dame von nebenan zum Vorschein zu kommen. Der Duft verschmilzt unglaublich gut mit der warmen Haut und wird erstaunlich körpernah. Es fühlt sich an wie dicke, warme Winterkleidung, die den Körper vor der Kälte schützt nur dass hier das Parfüm selbst genau die Stelle wärmt, auf die man es gesprüht hat.